Kennen Sie das Gefühl, wenn Sie Ihre eigene Website öffnen und innerlich ein bisschen zusammenzucken? Genau darum geht’s hier. Nicht jede Website, die schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, muss weg. Aber manchmal ist der Punkt einfach erreicht, an dem ein Relaunch mehr bringt als jede weitere kleine Anpassung. Hier sind sieben Anzeichen, die uns in Erstgesprächen immer wieder begegnen. Vielleicht erkennen Sie sich ja in dem einen oder anderen wieder.
1. Sie schämen sich ein bisschen, den Link zu teilen
Das ist das ehrlichste Signal überhaupt. Wenn Sie bei einem Kunden- oder Investorengespräch innerlich zögern, bevor Sie Ihre eigene Website zeigen, wissen Sie eigentlich schon alles, was Sie wissen müssen. Der Rest dieser Liste ist quasi nur die Begründung dafür.
2. Die Seite sieht auf dem Handy einfach… komisch aus
Über die Hälfte des Traffics kommt heute vom Smartphone. Wenn Buttons zu klein sind, Texte umbrechen wie zufällig, oder man ewig zoomen muss, um irgendwas zu lesen, dann verlieren Sie genau dort Kunden, wo die meisten Leute überhaupt erst auf Sie treffen.
3. Ihr Unternehmen hat sich weiterentwickelt, die Website nicht
Neue Leistungen, ein anderer Fokus, vielleicht ein ganz neues Zielpublikum, aber auf der Website steht noch das, was vor fünf Jahren gepasst hat. Das ist einer der häufigsten Gründe, die wir hören: “Eigentlich machen wir das gar nicht mehr so.”
4. Die Ladezeit fühlt sich an wie 2015
Testen Sie es ruhig mal selbst mit dem Handy im mobilen Netz statt im heimischen WLAN. Wenn Sie merklich warten müssen, bis irgendetwas passiert, tun das Ihre potenziellen Kunden auch. Und die meisten springen einfach ab, bevor die Seite überhaupt fertig geladen hat.
5. Sie bekommen kaum noch Anfragen über die Website
Das ist der Punkt, an dem es wirklich ans Eingemachte geht. Eine Website, die niemand findet oder der niemand vertraut, generiert auch keine Anfragen, egal wie gut das eigentliche Angebot dahinter ist. Wenn der Großteil der Neukunden über Empfehlungen kommt und die Website eigentlich nur “irgendwie mit dabei ist”, verschenken Sie gerade einen ganzen Kanal.
6. Google findet Sie nicht, obwohl Sie eigentlich gut sein sollten
Wenn Sie selbst googeln, wonach Ihre Kunden suchen, und Sie tauchen nirgends auf: das liegt selten am Wettbewerb, sondern meistens an der Technik im Hintergrund. Alte Websites sind oft langsam, schlecht strukturiert oder schlicht nicht dafür gebaut, wie Google heute Seiten bewertet.
7. Jede kleine Änderung fühlt sich an wie eine Operation
Ein Text soll geändert werden, ein neues Bild rein, ein Preis angepasst werden. Und plötzlich braucht es Wochen, weil “das System das nicht so einfach hergibt” oder weil sich niemand mehr erinnert, wie die Seite überhaupt aufgebaut ist. Das kostet nicht nur Nerven, sondern auch Geld.
Und wenn nur ein, zwei Punkte zutreffen?
Dann muss es vielleicht noch kein kompletter Relaunch sein. Manchmal reicht auch eine gezielte Überarbeitung einzelner Bereiche. Ehrlich gesagt lässt sich das aus der Ferne selten pauschal beantworten, dafür ist jede Website zu unterschiedlich. Wenn Sie sich aber bei drei oder mehr Punkten ertappt fühlen, lohnt sich zumindest ein unverbindliches Gespräch darüber, was realistisch Sinn ergibt, ohne dass gleich ein komplettes neues Projekt draus werden muss. Einen ersten Eindruck von möglichen Kosten gibt unser Artikel zu Website-Kosten 2026.

